Bobath-Konzept

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In der Behandlung von Menschen mit neurologischen Erkrankungen ist das Bobath-Konzept eines der verbreitetsten Therapiekonzepte. Es basiert einerseits auf neuro-psychologischer Grundlage, geht andererseits aber von einem Ansatz aus, der den Menschen in seiner ganzen Persönlichkeit einbezieht. Dies bedingt eine enge Zusammenarbeit sowohl der beteiligten Fachdisziplinen wie Physio-, Ergotherapeuten, Logopäden, Neuropsychologen, Ärzte, Sozialarbeiter und Pflegekräfte untereinander als auch mit den Angehörigen und den Betroffenen selbst.

Das Bobath-Konzept wird seit über 50 Jahren durch die IBITA5 weiterentwickelt. Es ist eine lösungsorientierte Herangehensweise an die Befundaufnahme bei und die Behandlung von Menschen mit funktionellen Störungen, Bewegungsstörungen und Störungen der Haltungskontrolle aufgrund einer Schädigung des Zentralen Nervensystems.

Die Basis heutiger praktischer Behandlung bildet der aktuelle Wissensstand über:

  • die der Bewegung dienende (motorische) Kontrolle
  • das motorische Lernen
  • die neuralen (zu den Nerven gehörende) und muskulären Lernprozesse des Gehirns und Rückenmarks sowie
  • die Biomechanik (die Lehre von den mechanischen Vorgängen) des menschlichen  Bewegungsapparates.

 

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